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Donnerstag, 31.05.07: 2. Reisetag: Tokyo!!

Aufgrund meines 24-Stunden-Schlafes am Dienstag habe ich die Nacht trotz gut 2 Stunden und einer halben Minute (ich war gerade eingeschlafen, als Gabu mich weckte, um mir mitzuteilen, dass es nach Mitternacht waere und wir somit HEUTE ankommen wuerden... Vielen Dank... >.<) Schlaf erstaunlich gut ueberstanden. Gegen halb zwei befand ich mich gleichtzeitig mit Gabu in einem bewussten und halbwegs ansprechbaren Zustand, sodass wir in einem halbstuendigen Mitternachtsimbiss die Haelfte unseres Suessigkeitenvorrates vernichteten. Danach schleppten wir uns halb bewusstlos durch die letzten 5 Stunden Fahrt.
Gegen 7 kamen wir in Tokyo an, was hiess, dass wir noch eine Stunde auf Kurose-san von Ayusa Japan warten mussten. Diese Zeit nutzten wir, um uns auf dem Bahnhofklo umzuziehen, uns die Zaehne zu putzen und wieder halbwegs gesellschaftsfaehig zu machen. Das Fruehstueck wurde mit zwei Gruentee-Pulver-Kuechlein an die Bahnhofswand gelehnt bestritten.
Nachdem Kurose-san dann 5 Minuten mit uns geredet und danach zum naechsten Zug gegangen war, beschlossen wir, unser Gepaeck einzusperren und die Shoppingtour zu beginnen. Leichter gesagt, als getan! Immerhin machen die Geschaefte in Japan erst um 10 auf (Ja, seid geschockt! Ich war es auch) und es war gerade mal halb neun. Also auf zu Mister Donuts zum zweiten Fruehstueck.
Danach ging's dann endlich los! Zuerst Gabus Ziel: mal wieder Akihabara! Auch wenn ich euch um Schutz meiner und vor allen Dingen Gabus Stellung in der Gesellschaft nicht sagen kann, wo wir genau einkaufen waren.
In Akihabara wollten wir dann eigentlich auch zu dem Ort, an dem jeder Auslaender (vor allen Dingen, wenn man Cosplay mag) in Japan mal gewesen sein sollte: Das Otaku-Cafe. Fuer alle Unwissenden: Ja, die Kellnerinnen haben was an - Und zwar Hausmaedchenuniformen. Allerdings sah das einzige Cafe, das uns ueber den Weg lief so schaebig aus, dass wir uns nicht ganz sicher waren, ob die Kellnerinnen nicht vielleicht doch nackt waren. Und da man da drin eh nicht fotografieren durfte, haben wir es gelassen und kommen eben mit einer Erfahrung weniger nach Deutschland zurueck.
Nach dem Mittag bei Mc Donalds (Ihr merkt schon, wir ernaehren uns sehr gesund ) ging es dann zu meinem persoenlichen kulturellen Hoehepunkt der ganzen Reise und dem Ort, an dem wirklich jeder Visu in Japan einmal gewesen sein sollte: HARAJUKU! Leider war es nicht ganz so cool, wie ich es mir vorgestellt hatte, oder, um es mit Gabus Worten auszudruecken: "Was war daran so toll? Es sah aus, wie ein grosses Flohmarkt!"
Allerdings gab es auf diesem Flohmarkt eine Laden, an dessen Waenden lauter Fotos von der Verkaeuferin mit so gut wie jeder Band, die ich mag, hingen (Neid!). Dort habe ich mich dann gleich fuer's Konzert im August ausgeruestet, aber, keine Angst, liebe Familie, ich war danach nicht pleite.
Damit war die Shopping-Tour dann auch beendet (aus Mangel an Zielen, nicht aus Geldmangel!). Da wir aber noch mehr als zwei Stunden bis zum naechsten Nachtbus hatten, haben wir uns zu zweit in ein Restaurant gesetzt und Pizza gegessen. Oder in Gabus Fall zwei Pizzen. Ich war lieber so fies und habe mich mit Knoblauchbrot gegen Vampire und die anderen Austauschschueler gawappnet. War aber unnoetig, da Gabu und ich vom 'Rumlaufen so platt waren, dass wir im Nachtbus fast sofort eingeschlafen sind. Dabei war der viel unbequemer, als der erste...
Unsere Shopping-Tour hat mir uebrigens auch ein erstes Omiyage (Souvenir) beschert: Blasen an beiden Fuessen...
12.6.07 02:44
 


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