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Vorwort

Nachdem ich erfahren habe, dass das mit dem Internet ueber Laptop wohl nicht klappen wird, musste ich mir also was Neues einfallen lasse. Und hier ist die Loesung! Ich werde einfach den Schulcomputer benutzen. Natuerlich bin ich einige Wochen im Rueckstand und ihr werdet demzufolge nicht auf dem neuesten Stand sein. Also: Achtet auf das Datum!!
Upload gibt's wahrscheinlich jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag.
Und jetzt viel Spass/Glueck/Geduld/was auch immer...
21.9.06 06:29


Samstag, 26.08.06: Traenen, spanischsprechende Japaner und die Sache mit de Flugzeug

Morgens 6:00 Uhr in Deutschland. Waehrend Tausende ihren wohlverdienten Wochenendschlaf schliefen, quaelte ich mich aus dem Bett, um die Reise meines Lebens anzutreten. Wobei "quaelen" vielleicht das falsche Wort ist, wenn mann bedenkt, dass ich schon dreimal vorher wach war.
Nach einer Stunde sass ich dann im Auto, dass mich aus meiner Heimatstadt bringen sollte und zwei Stunden spaeter stand ich vollbepackt mit 30 Kilo Gepaeck am Flughafen Berlin-Tegel. Die eine Stunde Wartezeit war fuer meine arme Blutpumpe Hoechstarbeit und auch die Traenendruesen bereiteten sich schon auf ihren grossen Auftritt vor.
Dann war es soweit! Die Traenen flossen und das weisse Taschentuch wehte im imaginaeren Wind des Fughafens. Dann ging alles ganz schnell. Handgepaeckkontrolle, einchecken, einsteigen, losfliegen.
Und da es nach Mailand ja nur knapp zwei Stunden sind, konnten wir den Landeflug beginnen, nachdem der Start abgeschlossen war.
Aber in Mailand ging ja der Spass erst richtig los.
Nach dem Esse (ganz kuluturell Pizza) versammelten wir (also die (Ayusa Japan Leute, die in Berlin losgeflogen sind) uns auf-dem-Boden-sitzender-weise in der Flugzeughalle und trafen kurz darauf auf den Rest.
Dann ging's ab in den Bus. Lustigerweise fuhr der genau einmal im Kreism was hiess, dass wir wieder am Ausgangspunkt ankamen. Freundlicherweise klaerte uns eine Stewardess auf - auf Japanisch und Italienisch!!
Naja, mit brockenweise Japanisch und viel Koerpereinsatz gelang es uns trotzdem, zu erfahren, dass wir warten sollten. Haetten wir uns ja auch nicht denken koennen.
Aber das Beste passierte ja eh erst in der Halle. Leute, ehrlich, ich habe wochenlang Japanisch gepaukt und mich auf Englisch vorbereitet, aber SPANISCH?! Ja, uns hat tatsaechlich eine Japanerin auf Spanisch angesprochen. Das nenne ich multikulturell! Aber wir konnten uns nicht lange unterhalten, da wir dann doch endlich einsteigen durften.
Jetzt size ich im Flieger ueber China und dieses Ding ist echt gross!
3 Plaetze am Fenster - dann ein Gang - wieder 3 Sitze - wieder ein Gang - und 3 Sitze auf der anderen Seite am Fenster. Ausserdem haben wir alle ein Kissen, eine Decke und einen Fernseher/Comuter/Radio in der Kopflehne unserer Vordermanns. Der kommt auch voll zum Einsatz, denn die Sitze hier sind so unbequem, dass Schlafen unmoeglich ist. Nur die Japaner ratzen seit der letzten Mahlzeit (und dem darauffolgenden Zaehneputzen - die sind so suess!) durch. Und das in den unmoeglichsten Stellungen. Der eine Mann ist scheinbar mitten beim Umblaettern eingeschlafen!
Das will ich auch koennen, ich bin ja soo muede. Aber da wir eh nicht schlafen koennen, halten wir uns mit Tom&Jerry, der japanischen Version von Koenig der Loewen (die Stimmen sind goettlich *lach*) und Gespraechen wach. NOCH!
21.9.06 06:44


Montag, 28.08.06

Es ist jetzt kurz vor zehn Uhr morgens. Natuerlich ist heute noch nicht viel passiert. Dafuer gestern umso mehr.
Mit einer Stunde Verspaetung kamen wir in Narita an. Bis auf die fuer uns nicht ganz so leserlichen Zeichen, sah es aus, wie auf einem deutschen Flughafen. Irgendwie enttaeuschend! Ich hatte etwas Spektakulaereres erwartet.
Am Zoll musste die Haelfte von uns die Zettel ausfuellen, die wir schon im Flugzeug bekommen hatten. Die andere aelfte hatte das wohweislich (oder war's die Langeweile?) schon getan.
Nachdem wir dann unser Gepaeck geholt hatten, wurden wir von Kurose-san und Maiko-san von Ayusa Japan in Empfang genommen.
Unser grosses Gepaeck wurde von irgendeiner Firma am Flughafen zu unseren Gastfamilien geschickt. Keine Ahnung, wie sie heisst, aber die Schilder waren so lustig bunt, wie ich es erwartet hatte.
Dann sind wir zum Ryokan gefahren. Hier ist es echt toll. Wir schlafen auf Futon(s - fuer die deutschsprachigen unter euch... *lach*) auf Tatamimatten. Und das in Schlaf-Yukata (Baumwollkimono).
Spaeter sind wir zum Einkaufszentrum gefahren. Drei Woerter: gross, bunt, voll.
Die haben da riesige Spielhallen drin und da sitzen tatsaechlich Leute von 8-50 vor den Automaten. Ihr glaubt gar nicht, wie knuffig so ein Geschaeftsmann im Anzug vor so nem rosa Geraet aussieht.
Als wir dann das Essen bestellen wollten, ging das Chaos los> Die Frau an der Kasse hat die ganze Zeit versucht, mir was zu erklaeren. Hat sie auch wirklich ganz toll gemacht, ich wusste nur nicht, WAS genau sie mir da erklaerte. Das hat mir dann freundlicherweise Takayama-san vom Ryokan erklaert. (Quasi die Erklaerung der Erklaerung)
Als wir dann im Supermarkt waren, hat sich Nataljas Koerper dann darueber beschwert, dass sie nicht geschlafen hat - sie ist umgekippt. Und sofort kamen mindestens fuenf Leute mit gezueckten Handys angelaufen und haben lostelefoniert, waehrend drei weitere mit Decken und Kissen kamen. Das nenne ich Hilfsbereitschaft!
Ich bin dann mit Kurose-san mit dem Krankenwagen (Kyuukyuusha) mitgefahren. Die Aerzte hier sind irgendwie voll witzig. Die rennen die ganze Zeit mit Mundschutz und Helm rum und wecken die Patienten auf, um zu fragen, ob sie den Blutdruck messen duerfen! Was die wohl mit Bewusstlosen machen?
Die haben dann erstmal 'ne halbe Stunde 'rumtelefoniert, um ein Krankenhaus zu finden, dass uns haben will.
Haben deutsche Krankenwagen eigentlich auch ein Navigationssystem??
In dem Krankenhaus kam dann eine junge Frau zu, die sich um mich kuemmern sollte, obwohl mir schlafen eigentlich lieber gewesen waere. Hat auch nicht viel gebracht, da ich ja kaum Japanisch und sie kaum Englisch konnte. Wa aber trotzdem irgendwie lustig. Wir sind dann in einem Taxi mit Ledersitzen und Haekeldeckchen - dafuer aber ohne Anschnallgurt zurueckgefahren.

Heute um 7 wurden wir dann per Telefonklingeln geweckt. Zum Fruehstueck gab's "ganz traditionell" Sandwichs, Cornflakes, Ruehrein... und NASHI!! Keine Ahnung, was es ist, aber wir haben beschlossen, dass es eine Mischung aus Apfel, Birne und Wassermelone ist. Und voll lecker!!
_________

Nach dem Fruehstueck haben wir gelernt, wie Futon zu falten sind und wie die Staubsauger funktionieren. Zitat von unserem "Lehrer" Takayama-san: "I open this and then... I have to read te instructions." Funktionieren uebrigens wie in Deutschland: Stecker rein (die ungefaehr 10 Zentimeter lang sind), anschalten, auf den Boden halten und ueber die zu saugende Flaeche schieben/ziehen.
Danach sind wir zum Tempel von Narita gefahren. Die Jungs sind jedes Mal voll durchgedreht, wenn sie einen Automaten oder ein Schuldmaedchen gesehen haben. Und davon gibt's hier verdammt viel.
Auf dem Fussweg sind wir dann an verschiedenen Staenden vorbeigekommen. Ploetzlich hielt mit Maiko-san dann eine Heuschrecke unter die Nase und meinte, ich solle sie essen. Hab das dann auch ganz heroisch getan. (Wer's nicht glaubt, kann gerne gegen einen kleinen Aufschlag (*grins*)das Beweisfoto anfordern.) Schmeckt auch gar nicht so schlimm, knackt nur.
Der Tempel war total riesig!
Zuerst mussten wir uns die Haende und das Gesicht waschen, um uns zu reinigen. Danach haben wir uns Rauch ins Gesicht gewedelt, da das angeblich schoen machen soll. Mich hat's nur hustend gemacht.
Der Tempel hatte einen Teich mit Schildkroeten und Koi-Karpfen und Muenzen.
In dem Tempel an sich stand irgendwas aus Gold. Und es war gross! Und unserer Priester sind froh, wenn unsere Kirchen ueberhaupt mal renoviert werden.
Mittag haben wir dann in einem Restaurant gegessen. Das ist hier irgendwie voll billig. Wir haben nicht mal 7 uro fuer ein ganzes Menue bzahlt.
21.9.06 07:08


Dienstag, 29.08.06

Wie immer wurden wir viel zu frueh geweckt.
Nach dem Fruehstueck wurde uns ganz sadistisch ein Test auf's Auge gedrueckt. Natuerlich, ohne, dass wir vorher davon wussten. Man wollte uns die Ueberraschung ja nicht verderben. Wir wollten gehen, durften aber nicht.
Trotz Partnerarbeit haben wir alle ein total schlechtes Gefuehlund fragen uns, wann unser Flieger zurueck nach Deutschland geht und ob wir unser Ged zurueckbekommen.
Jetzt sitze ich in einem Linienbus, der sich als Reisebus verkleidet hat (was nur ganz Recht ist, da es den Bequemheitsgrad steigert) und fahre nach Tokyo.
_______

Gegen halb drei kamen wir am Bahnhof von Tokyo an. Komischerweise war es ziemlich leer (Wo sind die Tausend Menschen, von denen mir erzaehlt wurde und die man immer auf den Fotos sieht?), aber wahrscheinlich waren die fleissigen Japaner noch auf Arbeit.
Wir fuhren zwei Stunden mit der Bahn und durften danach durch die sengnde Hitze laufen. Vollkommen durchgeschwitzt ging es ab in die durch Klimaanlage mit arktischen Temperaturen ausgestattete Hotelhallen (Ich wuenschte, das waere nur ein Witz!!).
Obwohl weder unser Hotel noch unsere Zimmer sonderlich luxurioes sind, haben wir alle einen Flach(!)bildschirm (Nachtrag: Auf dem uebrigens morgens um acht auf dem ersten Sender, der kommt, wenn man den Fernseher anmacht schon Pornos laufen... Wie kinderfreundlich!) und eine Konsole (natuerlich ohne Spiele, waere ja auch zu schoen gewesen.).
Im Ayusa-Buero durften wir noch einmal alle Regeln, die wir schon dreimal gelesen und gehoert hatten, auf uns einprasseln lassen. Diesmal allerdings auf Englisch. Abwechslung muss eben sein.
Danach gingen wir einkaufen. Wir sind ja alle schlau und haben uns zu Hause Adaptor fuer japanische Steckdosen gekauft. Leider sind wir nicht schlau genug, um zu gucken, ob sie auch passen. Demzufolge haben wir erst hier mitbekommen, dass die Lap-Top-Netzstecker zu dick sind. Und nach den ersten Hysterieanfaellen sind wir dann zum japanischen Media Markt gegangen, der sich uebrigens ueber drei Etagen erstreckt.
Ausserdem hab ich mir 'ne japanische Fool's Mate gekauft. Mit Diru, Gazette, Despa, ... (Ist eigentlich unwichtig, wollte nur ein bisschen angeben. AETSCH!)
Abendessen gab's im Fast-Food-Restaurant, in dem lustigerweise ziemlich viele Leute im Kimono 'rumliefen. Strange, aber das ist halt Japan.
Ach ja: Die Rushhour in Tokyo ist uebrigens gar nicht so schlimm, wie ich sie mir vorgestellt habe. Wir konnten in der Bahn sogar sitzen.
22.9.06 08:55


Mittwoch, 30.08.06: morgens um sieben in Japan

Heute soll ich also meine Gastfamilie kennenlernen. Ich bin mindestens so nervoes, wie am ersten Tag.
Bis jetzt war alles so einfach, fast wie so 'ne Art Ferienlager, nur halt ein bisschen weiter weg von zu Hause. Wir waren alle 12 zusammen und konnten uns auf Deutsch unterhalten. Kurose-san hat auch Deutsch gesprochen und Maiko-san und Takayama-san Englisch. Auch wenn ich versucht habe, so viel wie moeglich auf Japanisch zu sagen, ist es jetzt komplett anders. Englisch wird nur noch die Notloesung sein, von Deutsch will ich gar nicht erst reden. Und obwohl mir alle anderen sagen, dass ich mit am besten Japanisch spreche, habe ich irgendwie Angst, dass ich mich nicht richtig ausdruecken kann. Oder dass ich das Essen nicht mag, oder dass ich irgendwelche Regeln nicht verstehe...
22.9.06 08:59


Donnerstag, 31.08.06: Heimweh - Klappe, die erste!

Gegen 15 Uhr des gestrigen Tages erreichten Gabriel (der Alex uebrigens verdammt aehnlich ist...), Kurose-san und ich den Bahnhof von Hachinohe. Gabriel musste umsteigen, um zu seiner Gastfamilie zu kommen und Kurose-san und ich warteten auf die meinige. Waehrend meine Gastmutter mich sofort erkannt und sich sichtlich freute, war ich einfach nur furchtbar nervoes und stotterte meine auswendig gelernte Begruessung.
Wir fuhren sofort zur Schule, wo ich mich allen, die mir ueber den Weg liefen, in schlechtem Japanisch vorstellte. Und dass mir alle sagten, dass ich sehr gut spraeche, liess mich auch nicht davon absehen, dass ich nichts verstand. Ich sass also zwischen sieben Menschen, die sich in einer Sprache, die ich so schnell nicht verstand, ueber mich unterhielten. Wie erbauend!
Dann ging ich mit einer Frau meine Schuluniform anprobieren und nach dem dritten Rock fuehlte ich mich irgendwie verdammt dick. Trotzdem haben wir noch eine passende gefunden und jetzt sitze ich auf einem Haufen Kleidung, von der ich nicht weiss, was ich wann anziehen soll.
Danach gingen wir einkaufen. Meine Gastmutter hat mich gleich gefragt, was ich gerne mag und daraufhin ca. 10 Packungen Fleisch und eine Packung Tintenfisch (Nein, das war nicht auf meiner "Das moechte ich essen"-Liste) eingepackt.
Auf dem Heimwe rief meine Gastschwester Atsumi an, dass der Zug nicht fuehre, weil es so stark regnete. Und wirklich, obwohl es nur knapp 2 Stunden geregnet hatte (und das nicht mal sonderlich heftig) waren gleich mehrere Strassen ueberschwemmt.
Kaum zu Hause, machte sich meine Mutter gleich ans Abendessen. Und sie packte wirklich das gesamte Fleisch auf den Tisch (gegrillt wurde auf dem Tisch). Dazu Kartoffeln, Kuerbissuppe, Reis und nashi. Natuerlich haben wir nicht alles aufgegessen - Ich glaube, nicht mal die Haelfte. Den Tintenfisch gab's uebrigens auch. Schmeckte auch gar nicht so schlecht, war bloss schwer zu kauen, da dieser Tischgrill nicht sonderlich heiss war und deswegen alles noch halb roh.
Und schon am ersten Abend bekam ich richtig dickes Heimweh!
Ich meine, die sind ja alle richtig nett und versuchen mir zu helfen, aber es ist trotzdem doof, absolut nichts zu verstehen. Besonders mein Gastvater redet ziemlich schnell und undeutlich, weshalb ich immer wieder nachfragen muss. Und das scheinen sie ziemlich lustig zu finden, ich jedoch eher peinlich. Manchmal verstehe ich Sachen auch nur halb und rate dann einfach, was gemeint sein koennte - meistens jedoch leider falsch. Und irgendwie finde ich das nicht ganz so erheiternd, wie alle anderen.
Im Bett habe ich mich dann erstmal ausgeheult.
_______

Der heutige Tag verlief schon viel besser. Dank meines Woerterbuches konnte ich mich ziemlich gut unterhalten, auch wenn ich nur selten die Antworten verstanden habe. Aber dafuer habe ich viel gesagt. Wann immer es ging, habe ich auf Japanisch geredet, egal wie unbedeutend meine Kommentare waren.
Am Nachmittag war ich mit Gabriel und Kurose-san beim Buergermeister. Der war voll nett. Hat mir gleich erzaehlt, dass mein Gastvater gerne Alkohol trinkt und danach immer sehr lustig wird.
Danach waren wir auf einem Fest. Da standen total bunte und praechtige Umzugswagen. Und alle Japaner, besonders die Kinder, haben uns angestarrt. Ausserdem haben wir was "typisch Japanisches" gegessen: Frankfurter Bratwurst, hier mit dem liebevollen Namen "furankfuruto" bedacht.
Abends mussten wir dann, obwohl wir eigentlich schon satt waren, Sushi und ein Stueck deutsche Schokosahnetorte essen. Bin dann auch gleich in ein Fettnaepfchen getreten (wozu sind die denn sonst da? Das muss man doch ausnutzen).
Die Japaner essen zweimal am Tag "warm" und dann immer so richtig viel. Da ich das nicht gewohnt bin, esse ich immer am wenigstens. Deswegen hat meine Gastmutter schon dreimal festgestellt, dass ich ein "kleiner Esser" bin. Bevor sie aber denkt, dass es mir nicht schmeckt, wollte ich erklaeren, warum. Habe also gesagt, dass ich zu Hause meist nur zwei "richtige" Mahlzeiten gegessen habe. Und irgendwie haben mich daraufhin alle ziemlich entsetzt angeguckt. Ich hoffe nur, dass die jetzt nicht ihren Speiseplan fuer mich aendern.
22.9.06 09:19


Freitag, 01.09.06

War heute mit Kurose-san bei meiner Gastfamilie. Die sind voll reich! Leben zu zweit (Mutter und elfjaehrige Tochter (yuhuu... >.<)) in 'nem total riesigen Haus, wo alles automatisch ist (ob ich ein Massagebett anmelden kann?).
Meine Gastmutter ist Japanischlehrerin, was ich recht gut finde und deswegen fast nie zu Hause, was ja auch durchaus interessant sein kann.
Zu dritt waren wir bei einem shintoistischen Schrein. Da hat sie mir so eine Liebesglueckvorhersage gekauft. Anscheinend soll ich bald meinen Traummann an einem ruhigen Ort treffen. Na dann, fernhalten von lauten Plaetzen, bis ich den Japaner gefunden habe, den ich (hoffentlich steuerfrei) importieren kann.
um Mittag gab's Ramen. Und eine Sache geht mit seitdem nicht mehr aus den Kopf: Wir koennen Japaner so viel essen und so wenig wiegen?
22.9.06 09:24


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